
Der IBH e.V.
Aktuelles
Auf dieser Seite:
- Jobmesse bei der Hamburger Handwerkskammer
- Osdorf im Lesefieber – Lesetag im IBH
- Wandsbeker Integrationsbeirat nimmt seine Arbeit auf
- Bildungsmesse in Kiew
- Sommerfest
- Der IBH auf der IDT in Jena
- Potentiale sichern! Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt
- Fortbildung „Interkulturelle Handlungskompetenzen“
- Bildung bewegt den Born „Übergänge schaffen – Brücken bauen“ am 24.01.2009
Jobmesse bei der Hamburger Handwerkskammer
Jobmesse 2010Oben links und unten: Nora Bryde, Projektleiterin für die berufsbezogene Deutschförderung
Oben rechts: Schulleiterin Beatrix Hösterey
Auf der Jobmesse am 4./5. Juni 2010 im Elbcampus, dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg, präsentierte der Hamburger ESF-BAMF-Trägerverbund, vertreten am Samstag durch den IBH, das jetzt anlaufende Kursprogramm „Berufsbezogene Deutschförderung für Migrantinnen und Migranten“.
Hier konnten sich die zukünftigen TeilnehmerInnen bereits im Vorfeld über die „Berufsbezogenen Deutschförderung“ und deren Aufbau informieren. Die Jobmesse bot den Besuchern die Möglichkeit zu ersten Orientierung und zur Kontaktaufnahme mit der Schulleiterin Beatrix Hösterey und Nora Bryde, der Projektleiterin für die berufsbezogene Deutschförderung im Rahmen des ESF-BAMF-Programms. Diese überzeugten sich in zahlreichen Einzelgesprächen vom Interesse von Migrantinnen und Migranten an berufsbezogener Deutschförderung.
Osdorf im Lesefieber – Lesetag im IBH
Vom 1. bis 4. März fanden in Osdorf die ersten Lesetage statt.
Ein Bericht von Mechthild Vogedes.
Und überall in Osdorf wurde mit Begeisterung vorgelesen und selbst gelesen: in den Kitas, in den Grundschulen, im Kindermuseum, in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, in der Bücherhalle und natürlich auch beim IBH, der Sprachenschule in Osdorf.
Alle Kurse des IBH trafen sich am 3. März in der Aula der Gesamtschule und verbrachten gemeinsam ein ideenreiches und spannendes Programm, das sich um das Lesen rankte. Nach der Begrüßung versuchten alle Teilnehmenden, sich dem jeweiligen Herkunftsland zuzuordnen. Das gelang natürlich mit viel Hallo und der Freude, so viele Landsleute anzutreffen. Insgesamt waren 30 Nationalitäten vertreten!
Wir hörten uns danach aktuelle Nachrichten an, die von einer der Kursgruppen vorgetragen wurden. Es gab den Vortrag einer weiteren Gruppe, in der das berühmte Märchen Schneewittchen in Auszügen vorgestellt wurde. Die Alphagruppen arbeiteten dann in kleinen workshops, in denen sie ihre Lesefertigkeiten in kleiner Runde erproben konnten. Währenddessen lauschten die anderen einem Krimi, der in einer längeren Szene von einer weiteren Gruppe vorgelesen wurde.
Unser Fazit: Lesen macht Spaß! anzutreffen. Insgesamt waren 30 Nationalitäten vertreten!
Wir hörten uns danach aktuelle Nachrichten an, die von einer der Kursgruppen vorgetragen wurden. Es gab den Vortrag einer weiteren Gruppe, in der das berühmte Märchen Schneewittchen in Auszügen vorgestellt wurde. Die Alphagruppen arbeiteten dann in kleinen workshops, in denen sie ihre Lesefertigkeiten in kleiner Runde erproben konnten. Währenddessen lauschten die anderen einem Krimi, der in einer längeren Szene von einer weiteren Gruppe vorgelesen wurde.
Unser Fazit: Lesen macht Spaß!
Wandsbeker Integrationsbeirat nimmt seine Arbeit auf
Schulleiterin Beatrix Hösterey ist im Vorstand des neu gegründeten Integrationsbeirates in Wandsbek
Als erster Bezirk hat Wandsbek einen eigenen Integrationsbeirat eingerichtet. Am Freitag, den 29. Januar 2010, hat Wandsbeks Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksversammlung Wandsbek, Hans-Joachim Klier, die Mitglieder des Beirates offiziell in ihr Ehrenamt berufen.
Der Beirat soll künftig allen Beteiligten einen regelmäßigen Austausch über die Bedürfnisse und Probleme der Integration von Zugewanderten im Bezirk Wandsbek ermöglichen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. So stehen zunächst die Themenbereiche soziale und sprachliche Integration, interkulturelle Kompetenz und Zusammenleben in der Stadt auf der Tagesordnung.
Alle 21 Mitglieder des Beirats haben seit vielen Jahren Erfahrung in der Integrationsarbeit, einige haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie arbeiten beispielsweise in AsylbewerberInnen-Einrichtungen oder als StraßensozialarbeiterInnen, sie unterrichten Migrantinnen und Migranten in Integrationskursen oder vertreten im SeniorInnen-Beirat die Interessen von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Zur Vorsitzenden des Beirates wurde Ulrike Arnold-Sanmann gewählt.
Cornelia Schroeder-Piller: Integration ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Wir wollen in Wandsbek mit unserem Integrationsbeirat auf lokaler Ebene einen Beitrag dafür leisten, dass Zuwanderer gleichberechtigt am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben können.
Bildungsmesse in Kiew
IBH auf der Bildungsmesse in Kiew am 02.10. und 03.10.2009
Bereits zum dritten Mal fand eine deutsche Bildungsmesse in Kiew statt, die vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) organisiert wurde. Die Schulleiterin des IBH, Beatrix Hösterey, vertrat auf der Messe mit zwei weiteren KollegInnen den Fachverband Deutsch als Fremdsprache. Mehr als 1500 BesucherInnen waren auf der Suche nach deutsch- oder englischsprachigen Master-Studiengängen ebenso wie nach Sommerkurs-, Sprachkurs- oder Promotionsprogrammen.
Sommerfest
Das diesjährige Sommerfest der TeilnehmerInnen der Integrationskurse des BAMF beim IBH am Turnierstieg fand bei schönem Wetter draußen statt. Die SprachkursteilnehmerInnen hatten wieder viel Leckeres vorbereitet, so dass es Grillfleisch, Salate, Brote und Kuchen aus der ganzen Welt zu essen gab. Zusammen mit ihren LehrerInnen hatten sie viel Spaß beim Grillen, gemeinsamen Essen und Erzählen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Der IBH auf der IDT in Jena
Beatrix Hösterey, Schulleiterin des IBH e.V., und Simone Henke, Geschäftsführerin von henke-schulungen, beraten am FaDaF-InformationsstandVom 03. bis 08. August 2009 fand in Jena und Weimar die XIV. Internationale Deutschlehrertagung (IDT) statt. Der Fachverband Deutsch als Fremdsprache (FaDaF) als Mitorganisator hat sich mit einem umfangreichen Material- und Beratungsangebot am FaDaF-Stand präsentiert und außerdem Informations- und Beratungsleistungen in den Foren angeboten.
Im Rahmen der diesjährigen IDT fand in den Räumen der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 06.08. auch die Mitgliederversammlung des FaDaF statt, auf der u.a. Vorstandswahlen durchgeführt wurden. Amadeus Hempel, Geschäftsführer des IBH, wurde erstmalig in den Vorstand gewählt. Dem neuen Vorstand gehören an: Prof. Dr. Peter Colliander, Dr. Silvia Demming , Dr. Susanne Duxa , Amadeus Hempel , Dr. Matthias Jung , Martin Lange , Gabriela Leder , Prof. Dr. Udo Ohm und Inger Petersen.
Potentiale sichern! Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt
Herr Holder von der Leuphana Universität, Frau Hösterey und Herr Hempel vom IBH vor dem gemeinsamen Stand der Studienergänzung "PR".Unter diesem Motto fand am 08.07.2009 eine Tagung der Otto Benecke Stiftung e.V. im Umweltforum in Berlin statt. ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten die Problematik des steigenden Fachkräftebedarfs und erörterten Lösungsstrategien zur Erschließung neuer Potentiale für den deutschen Arbeitsmarkt.
In ihrer Begrüßungsrede verwies Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth auf drei notwendige Säulen zukünftiger Qualifizierungen:
1.die Berücksichtigung des europäischen und internationalen Referenzrahmens;
2.die Anwendung des diversity-managements und
3.die Aktivierung des Individuums im Hinblick auf ein lebensbegleitendes Lernen.
Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, Lars Funk vom Verein deutscher Ingenieure e.V. unterstrichen in ihren Vorträgen noch einmal die Notwendigkeit, neue Zielgruppen für den Fachkräftemarkt zu erschließen: Frauen, arbeitslose ältere Ingenieure und MigrantInnen. Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg schilderte anhand des Beispiels von zugewanderten ÄrztInnen in Brandenburg eine Möglichkeit, wie Potentiale von MigrantInnen für den deutschen Arbeitsmarkt konkret genutzt werden können.
Nach der Mittagspause ging Petra Jung, Referatsleiterin im Bundesministerium fürBildung und Forschung u.a. auf die Nationale Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung als Beitrag zum Fachkräftemangel ein.
Herr Hempel moderierte die nachmittägliche Podiumsdiskussion.Von links nach rechts: Petra Jung - Referatsleiterin im Bundeministerium für Bildung und Forschung, Klaus Pester - Mitglied im Arbeitsstab der Beauftragen der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Susanne Ihsen - Professorin für Gender Studies in Ingenieurberufen an der TU München, Amadeus Hempel - Sprecherinitiative Pro Integration, Dr. Rolf Schmachtenberg - MinDIrig, Unterabteilungsleiter beim Ministerium für Arbeit und Soziales.
In der anschließenden Podiumsdiskussion stand dann die Frage im Vordergrund, welche Vermittlungshemmnisse bei Einstellungen von Fachkräften eine Rolle spielten. Es diskutierten Petra Jung, Referatsleiterin im BMBF, Klaus Pester, Mitglied im Arbeitsstab der Beauftragen der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Dr. Rolf Schmachtenberg, MinDIrig, Unterabteilungsleiter beim Ministerium für Arbeit und Soziales, Prof. Dr. Susanne Ihsen (Professorin für Gender Studies in ingenieurberufen an der TU München) und Alexander Lyagin, Maschinenbauingenieur in einem Hamburger Ingenieurbüro und Absolvent der Studienergänzung Maschinenbau. Die Moderation leitete Amadeus Hempel, Sprecherinitiative Pro Integration.
Nach der Kaffeepause zeigten 3 best practice Beispiele, wie Qualifizierung und Vermittlung zur Zeit umgesetzt werden: Prof. Dr. Antoni Picard erläuterte die Aqua Studienergänzung Mikrosystemtechnik, Beate Freund, Beraterin von ProArbeit im Kreis Offenbach stellte ein erfolgreiches Training für Akademiker vor und Christina Hadulla-Kuhlmann, Referatsleiterim im Bundesministerium für Bildung und Forschung präsentierte des return2job Modell.
Die Tagung wurde begleitet von einem Infomarkt, auf dem 18 Hochschulen und Bildungsträger aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Qualifizierungsangebote für Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsrichtungen vorstellten. Der IBH war zusammen mit der Universität Leuphana vertreten und stellte die Studienergänzung Public Relations vor.
Fortbildung „Interkulturelle Handlungskompetenzen“
Am Wochenende des 06./07.02.2009 nahmen 20 MitarbeiterInnen des IBH an einer In-House Schulung zum Thema „Interkulturelle Handlungskompetenzen“ teil. Im Vordergrund der Schulung standen Förderung des Bewusstseins der eigenen Kultur, Einsicht in die Funktionsweise von Wahrnehmung und Vorurteilen, Selbsterfahrung und Förderung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe vieler praktischer Übungen und Rollenspielen erfolgte eine aktive Auseinandersetzung mit den Begriffen „Kultur“, den Kulturdimensionen nach Hofstede und dem Phänomen des Kulturschocks. Am Ende des 1 ½ tägigen Trainings waren sich alle einig, dass gerade für die Zusammenarbeit und das Zusammensein mit Menschen aus anderen Kulturen die praktische Anwendung von interkulturellen Handlungskompetenzen unabdingbar ist.
Bildung bewegt den Born „Übergänge schaffen – Brücken bauen“ am 24.01.2009

Der Infostand des IBH war gut besucht. Oben: Kursleiter Peter Bukowski und Schulleiterin Beatrix Hösterey.Am 24.01.2009 fand im Born-Center erneut ein Tag der Bildung unter dem Motto „Übergänge schaffen – Brücken bauen“ statt, an dem sich 27 Institutionen und Einrichtungen beteiligten. Der IBH präsentierte sein Angebot an Integrationskursen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) in Osdorf, wo er seit 2005 Deutschkurse in den Räumen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule durchführt. Am Stand konnten insbesondere Migrantinnen und Migranten spielerisch ihre Deutschkenntnisse testen, erhielten dafür einen Stempel und konnten sich dann (bei genügender Anzahl von Stempeln) einen Überraschungspreis in der Bücherhalle abholen.
IBH-Chronik
Geschehnisse früherer Jahre:









